Herr Loos, welche Motivation haben Sie, am InnovationLab‒Workshop „Organ‒on‒Chip“ als Repräsentant des Life Science Clusters bioRN und Moderator der Paneldiskussion in Heidelberg dabei zu sein?
Friedemann Loos: Meine Motivation liegt darin, die neuesten Entwicklungen und Anwendungen der Organ‒on‒Chip‒Technologie zu diskutieren und zu fördern. Diese Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Krankheiten modellieren und Medikamente entwickeln, zu revolutionieren.
Sie sind Molekularbiologe, Experte in Life Sciences und Netzwerker. Warum ist das Thema OoC aus Ihrem umfassenden Blickwinkel gerade jetzt so relevant?
Loos: Diese Technologie ermöglicht es, komplexe physiologische Prozesse auf Mikrochips nachzubilden, was zu genaueren und schnelleren Ergebnissen in der Arzneimittelentwicklung und Krankheitsmodellierung führt. Sie bietet auch eine ethische Alternative zu Tierversuchen und unterstützt personalisierte medizinische Ansätze.