Ramsey Najm: Meine Forschung konzentriert sich darauf, neuronale Identität, transkriptionellen Zustand und Konnektivität direkt innerhalb humaner neuronaler Netzwerke miteinander zu verknüpfen. Dadurch können wir untersuchen, wie spezifische Zelltypen miteinander verschaltet sind, wie sich Netzwerke über die Zeit selbst organisieren und wie genetische Perturbationen die Konnektivität verändern – Fragestellungen, die beim Menschen bislang nicht direkt zugänglich waren. Innerhalb von POEM verfolgen wir das Ziel, diese Ansätze auf komplexere Systeme auszuweiten, die höherstufige Organfunktionen besser abbilden und reichhaltigere, systemische Einblicke in die menschliche Biologie ermöglichen.