iL‒AKTUELL
26. März 2026
Reaktionen auf GENESIS 26:
„Es geht um Verbindungen“
Rund 130 Teilnehmende aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Türkei waren Mitte März zu GENESIS 26, dem LIFE SCIENCE TECH DAY der InnovationLab (iL), nach Heidelberg gekommen. Das einhellige Feedback: Eine außergewöhnliche Veranstaltung, die führende Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Drug Screening und 3D-Zellmodelle und Organ-on-Chip-Technologien zusammenbrachte. „Und genau das ist das Ziel von Veranstaltungen wie GENESIS 26: Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenzubringen, die normalerweise vielleicht nicht im selben Raum sitzen würden. Denn Innovation entsteht selten im Alleingang. Sie entsteht, wenn Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure, Start-ups und Industriepartner Ideen austauschen, Annahmen hinterfragen und unerwartete Verbindungen entdecken. Denn letztlich geht es bei solchen Konferenzen nicht nur um Präsentationen. Es geht um Verbindungen“, sagt Dr. Reza Taale, Cluster Manager bei InnovationLab und Organisator von GENESIS 26. Das Feedback der Teilnehmenden wurde in bare Münze umgewandelt: Für jeden eingegangenen Feedbackbogen spendet das iL-Team an das Heidelberger Waldpiraten-Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Im Folgenden haben wir eine Auswahl an Reaktionen zu GENESIS 26 zusammengestellt:
Dr. Sylvia Boj, Keynotespeakerin, Chief Scientific Officer von Merck/HUB Organoids:
„Die Einblicke in Organoide und Organ-on-Chip waren außergewöhnlich und zeigten, wie stark sich dieses Forschungsfeld weiterentwickelt. Besonders beeindruckt hat mich auch die Stärke des Innovationsökosystems in Heidelberg.”
Dr. Hafsa Munir, Speakerin und Leiterin der Nachwuchsgruppe für stromale Immunologie am DKFZ:
„Zwei Aspekte waren herausragend. Zum einen lag der Fokus klar auf den Patientinnen und Patienten, zum anderen geht es uns allen um die Frage, wie wir Technologie standardisieren und menschliches Gewebe abbilden können. Alle Teilnehmenden waren sehr interessiert an den Themen, die deutlich zeigten: Wir können das Feld nicht alleine beackern. Die Auswahl der Vorträge hat mir hervorragend gefallen.“
Dr. Hafsa Munir, Speakerin und Leiterin der Nachwuchsgruppe für stromale Immunologie am DKFZ bei ihrem Lightning Talk. Bild: InnovationLab | Lukas Adler
Dr. Kurt Glöckler, Teilnehmer, Account Manager RMS von ZEISS Research Microscopy Solutions:
„Der LIFE SCIENCE TECH DAY GENESIS 26 eignet sich sehr gut für die Vernetzung zwischen Forschung und Industrie. Die unterschiedlichen Ansätze im Kampf gegen Krebs können uns allen helfen und Industriepartner dazu ermutigen, geeignetere Systeme zu entwickeln. Spannend wären auch Themen zur Krebsprävention, beispielsweise wie sich die Ernährung auf die Entstehung von Krebs auswirkt.“
Dr. Jasper Van Hoorick, Speaker, Mitbegründer und CEO des Biotech-Materialspezialisten BIOINX, einem Spin-off der Universität Gent und der Freien Universität Brüssel:
„Diese Veranstaltung bot Überraschungsmomente und war sehr interdisziplinär ausgerichtet. Die Zusammenführung verschiedener Expertisen wird der Schlüssel dafür sein, um den gemeinsamen Kampf gegen Krebs voranzubringen. Ein großartiges Event - in einer großartigen Location. Ich habe sehr viele Partner im Feld der Life Sciences wiedergetroffen – und viele neue Kräfte in diesem weiten Feld kennengelernt.“
Dr. Jasper Van Hoorick beim Netzwerken während GENESIS 26. Bild: InnovationLab | Lukas Adler
Professor Dr. Haikun Liu, Speaker und Chairman der ersten Session, Abteilungsleiter Molekulare Neurogenetik am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Gründer von AIPTO TechBio GmbH:
„Eine der wertvollsten Erkenntnisse von GENESIS 26 war zu sehen, wie viele Forschende im Bereich Bioengineering an effektiveren und prädiktiveren Krankheitsmodellen arbeiten. Dabei wird diese Herausforderung aus vielen unterschiedlichen Perspektiven angegangen – darunter standardisierte Frameworks und skalierbare Modelle. Diese Konvergenz der Ansätze schafft spannende neue Möglichkeiten, das Feld weiter voranzubringen. Was den Mehrwert und die Kontakte betrifft, sind Veranstaltungen wie GENESIS immer inspirierend, da sie unerwartete Kooperationen ermöglichen. Auch dieses Jahr war keine Ausnahme – ich habe sowohl Kolleginnen und Kollegen aus den vergangenen Jahren wiedergetroffen als auch neue Forschende kennengelernt. Diese Begegnungen haben bereits neue Ideen für zukünftige Kooperationen angestoßen, was immer zu den spannendsten Ergebnissen solcher Veranstaltungen zählt. Und natürlich würde ich sehr gerne an GENESIS 27 teilnehmen. Ich freue mich darauf, wieder dabei zu sein.“
Marc Massoth, Leiter des Heidelberger Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg:
„Mit GENESIS 26 bringt InnovationLab Forschende, Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen zusammen. Als Vertreter der Wirtschaftsförderung kann ich sagen: Veranstaltungen wie diese sind essenziell. Wir brauchen starke Unternehmen und neue Ideen, um nicht nur Heidelberg, sondern auch Deutschland und Europa auch in Zukunft erfolgreich zu gestalten. Wissen, Verantwortung und Anwendung – diese drei Leitgedanken machen Heidelberg zu einem der führenden Life-Science-Standorte in Europa.“
Dr. Safaa Altves, Teilnehmerin, Postdoc Researcher BITAM, Necmettin Erbakan University Konya/Türkei:
„Als Forscherin bin ich aus der Türkei angereist, um teilzunehmen. Und ich habe diese Erfahrung als äußerst bereichernd empfunden. Die Atmosphäre war professionell und zugleich lebendig. Die Größe der Veranstaltung ermöglichte qualitativ hochwertiges Networking, ohne dabei überwältigend zu wirken. Die Vielfalt der Beiträge vermittelte ein echtes „Big Picture“ darüber, wohin sich die Life-Science-Technologie entwickelt. Meine Arbeit konzentriert sich auf Mikrobiom-Wirt-Interaktionen und Organoid-Modelle (insbesondere mein IBIS-Projekt zu entzündlichen Darmerkrankungen und mikrobiellem Stoffwechsel). Ich sehe großes Potenzial für zukünftige Diskussionen über Organoid-Anwendungen in der Mikrobiomforschung. Die Integration mikrobieller Nischen in diese Plattformen stellt die nächste Entwicklungsstufe dar. GENESIS 26 hat meine aktuelle Forschungsrichtung definitiv inspiriert. Ich freue mich darauf zu sehen, wie InnovationLab weiterhin die Lücke zwischen Ingenieurwissenschaften und Biologie überbrückt.“
Michael Hofmeister, Teilnehmer, Wissenschaftlicher Außendienst der Biomol GmbH:
„Ich würde nächstes Jahr wieder an der GENESIS-Konferenz teilnehmen, da die Veranstaltung eine tolle Gelegenheit für Biomol ist, das Organoid-Netzwerk in der Rhein-Neckar-Region kennenzulernen und aktuelle Trends in der Organoid-Forschung zeitnah mitzubekommen. Ich konnte mitnehmen, dass die Region sowohl im akademischen als auch im Start-up-Bereich sehr breit in der Organoid-Forschung aufgestellt ist.“
Pascal Welzen, Teilnehmer, Business Developer von MosaMatrix, einem Spin-off der Universität Maastricht:
„Das Symposium war großartig – eine gelungene Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, Spin-off-Unternehmen und größeren Firmen. Es vermittelt ein klares Bild davon, wohin sich das Feld entwickelt. Auch die Teilnehmerzahl war genau richtig – nicht zu klein und keinesfalls zu groß! Leider konnte ich an den ‚Table Sessions‘ nicht teilnehmen. Eines der besten Meetings, an denen ich teilgenommen habe. Vielen Dank für die Organisation.“
Oliver Tress: „Außergewöhnliches Format“
Dr. Oliver Tress, Speaker und Business Developer von ZEISS Microscopy:
„Ich hatte das Privileg, auf GENESIS 26The LIFE SCIENCE TECH DAY zu sprechen, wo ich ZEISS als wertvollen Partner für Forschende sowie unsere innovativen Softwarelösungen vorgestellt habe. Die Veranstaltung brachte auf bemerkenswerte Weise rund 130 Teilnehmende aus Wissenschaft und Industrie zusammen, mit einem besonderen Fokus auf Organ- und Gewebe-Engineering. Ich bin überzeugt, dass dieser hochinnovative Sektor unser Verständnis seltener Krankheiten vertiefen und Durchbrüche in der Krebsbehandlung beschleunigen wird. Es war inspirierend zu sehen, wie viele Unternehmen ihre Fortschritte im Bereich Organ-on-Chip-Technologien präsentierten und dabei die essenzielle Synergie zwischen Forschung und kommerzieller Anwendung verdeutlichten. Das Format der Veranstaltung war außergewöhnlich: Es brachte neue Akteure in die Community ein und förderte Verbindungen, die die Zukunft der Branche maßgeblich prägen werden. Es hat mir große Freude bereitet, mich mit so vielen engagierten Menschen auszutauschen, die sich dieser wichtigen Forschung widmen, und ich freue mich darauf, am nächsten LIFE SCIENCETECH DAY in Heidelberg teilzunehmen.“
Auf der Bühne beim Forum in Heidelberg: Dr. Oliver Tress, Speaker und Business Developer von ZEISS Microscopy: Bild: InnovationLab | Lukas Adler
Dr. Jens Hansen, Speaker und Mitbegründer des Göttinger Start-ups Histomography GmbH:
„Genesis 26 war für uns als Start-up sehr wertvoll: Wir konnten unsere Technologie live zeigen, auf der Bühne pitchen und direkt mit den Wissenschaftlern ins Gespräch kommen und netzwerken. Genau diese Mischung aus Sichtbarkeit, Feedback und relevanten Kontakten hat den Tag für uns rund gemacht. Das Event war hervorragend organisiert. Genesis 27 wird vorgemerkt.“
Dr. Kerstin Zyber‒Bayer
Senior Manager Strategic Marketing & Communications
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