thinking works
Forschung am iL
Wirkungsvolle Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven, Kompetenzen und Erfahrungen zusammenkommen. das InnovationLab ist genau so ein Ort: Hier ermöglicht die enge Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Investoren und Technologiepartnern, Wissen zu bündeln, Ideen schneller weiterzuentwickeln und vielversprechende Ansätze in die Anwendung zu bringen.
Frühphasenforschung
... in den Bereichen Life Sciences, Clean Tech und Advanced Manufacturing
Innovation beginnt in der Frühphasenforschung – in den Bereichen Life Sciences, Clean Tech und Advanced Manufacturing. Hier entstehen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Technologien und Lösungen, die die Grundlage für medizinischen Fortschritt, nachhaltige Transformation und die Industrie der Zukunft schaffen.
Wir sind überzeugt: Die größten Durchbrüche entstehen an den Schnittstellen von Wissenschaft, Technologie und Industrie. Denn Innovation entfaltet ihren vollen Wert durch Kollaboration.
Im InnovationLab ist Zusammenarbeit mehr als ein organisatorisches Prinzip – sie ist Teil unserer Kultur. Hier arbeiten 13 Forschungsteams udn Forscher der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einem einzigartigen Forschungsumfeld zusammen, das den Austausch über Disziplinen und Institutionen hinweg gezielt fördert.
Die räumliche Nähe schafft dabei einen entscheidenden Mehrwert: Ideen lassen sich unmittelbar diskutieren, Expertise schnell einbinden und gemeinsame Forschungsansätze ohne bürokratische Hürden weiterentwickeln. Wege sind kurz, der Dialog ist direkt, und aus spontanen Gesprächen entstehen häufig neue Impulse für wegweisende Innovationen.
In unseren Shared Labs, bei informellen Begegnungen im Gebäude oder im täglichen Austausch zwischen den Teams wird Kollaboration selbstverständlich gelebt. Unterschiedliche Perspektiven treffen aufeinander, Wissen wird geteilt und Kompetenzen gezielt gebündelt – offen, unkompliziert und auf Augenhöhe.
So entsteht eine Forschungsatmosphäre, in der exzellente Wissenschaft nicht nebeneinander, sondern miteinander stattfindet. Eine Umgebung, die kreative Ideen fördert, Synergien schafft und den Weg für Innovationen von morgen ebnet.
Forschungsgruppen am iL
Derzeit arbeiten 12 Gruppen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, des Karlsruher Instituts für Technologie und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunken am InnovationLab.
Universität Heidelberg
Die Universität Heidelberg ist aktuell mit 5 Forschungsgruppen aus zwei verschiednen Insituten am iL vertreten.
Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials (IMSEAM)
Von seinen insgesamt sieben Arbeitsgruppen hat das IMSEAM derzeit vier am iL:
Das IMSEAM beherbergt ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fünf Arbeitsgruppen (Blasco, Fischer, Heinzelmann, Kemerink, Selhuber-Unkel) und eine Nachwuchsgruppe (Gerlt, Melde), sowie noch einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus assoziierten Gruppen.
Die Forschung am IMSEAM befasst sich mit dem Design und der Synthese neuer polymerbasierter funktioneller Materialien mit Anwendungen im 3D/4D-Druck, responsiven und 3D-strukturierten Materialien sowie bioinspirierten Systemen, Soft Robotics, der Wechselwirkung akustischer, optischer, elektrischer und magnetischer Felder mit Materie auf Mirko- und Nanometer Ebene, 3D-Fertigungsmethoden durch Selbstorganisation und holographische Verfahren. Auch innovative Herstellung von organischen Solarzellen, molekularer Ferro- und Piezoelektronik und organischer Thermoelektronik, einschließlich der zugrundeliegenden elektronischen Prozesse, von experimentellen Arbeiten bis hin zu numerischen Simulationen, sind Teil der IMSEAM-Forschung. Ausführliche Details zu den Forschungsthemen sind auf den Webseiten der Gruppen zu finden.
Precision Organoid Engineering for Multi-Organ Interaction Studies (POEM)
Dr. Ramsey Najm ist der wissenschaftliche Leiter des Organoid Engineering Lab and Facility innerhalb der Forschungsinitiative Precision Organoid Engineering for Multi-Organ Interaction Studies (POEM) an der Universität Heidelberg. In dieser Rolle verantwortet er den Aufbau und die wissenschaftliche Leitung der zentralen Organoid-Plattform von POEM.
Precision Organoid Engineering for Multi-Organ Interaction Studies (POEM) ist eine interdisziplinäre Forschungsinitiative der Universität Heidelberg, die innovative Organoid-Technologien entwickelt, um die Interaktion verschiedener menschlicher Gewebe und Organe unter realitätsnahen Bedingungen nachzubilden. Durch die Kombination von Bioengineering, Stammzellbiologie, Materialwissenschaften und Mikrofluidik entstehen präzise Modellsysteme, die neue Einblicke in Krankheitsmechanismen ermöglichen und die Entwicklung personalisierter Therapien beschleunigen. POEM schafft damit eine wichtige Brücke zwischen Grundlagenforschung und biomedizinischer Anwendung und trägt dazu bei, neue diagnostische und therapeutische Ansätze effizient in die medizinische Praxis zu überführen.
Das Organoid Engineering Lab der Universität Heidelberg trägt zum Netzwerk Precision Organoid Engineering for Multi-Organ Interaction Studies (POEM) bei und widmet sich der Entwicklung der nächsten Generation von 3D-In-vitro-Modellsystemen sowie deren Integration in kollaborative Forschungsprojekte.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine der führenden Forschungs- und Innovationsinstitutionen Europas. Als Zusammenschluss einer Universität und eines nationalen Forschungszentrums verbindet das KIT exzellente Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Entwicklung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten interdisziplinär an Lösungen für zentrale Zukunftsthemen wie Energie, Mobilität, Digitalisierung, nachhaltige Produktion und Klimaschutz. Durch die enge Zusammenarbeit mit Industrie, Wirtschaft und internationalen Partnern fördert das KIT den Wissens- und Technologietransfer und trägt dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in innovative Anwendungen und marktfähige Technologien zu überführen.
Mit insgesamt 6 Arbeitsgruppen aus drei verschiedenen Instituten (und 28??? Personen) ist das KIT am InnovationLab
Lichttechnisches Institut (LTI)
Das Lichttechnische Institut (LTI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zählt zu den international renommierten Forschungseinrichtungen im Bereich der Licht- und Photoniktechnologien. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die effiziente Erzeugung, Steuerung und Anwendung von Licht – von innovativen Beleuchtungssystemen über optische Kommunikation und Biotechnologie bis hin zu UV-Technologien sowie Automobil- und Displaytechnik. Durch die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Entwicklung und industrieller Zusammenarbeit trägt das LTI maßgeblich dazu bei, neue photonikbasierte Technologien in marktreife Innovationen zu überführen und Lösungen für zentrale Herausforderungen in Industrie und Gesellschaft zu entwickeln.
Institut für Nanotechnologie (INT)
Das Institut für Nanotechnologie (INT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zählt zu den führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Nanowissenschaften und Nanotechnologie. Im Fokus stehen die Entwicklung und Charakterisierung innovativer Nanomaterialien sowie nanoskaliger Systeme für Anwendungen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Elektronik, Sensorik und nachhaltige Produktion. Durch die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, modernster Infrastruktur und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie schafft das INT die Grundlage für technologische Innovationen und beschleunigt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Anwendungen.
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg