Amirabadi: Sehr gute Frage! Wir sind technologiegetrieben, und als Wissenschaftler möchte man sich oft selbst davon überzeugen, dass bestimmte Probleme existieren – eine Art Bestätigungsbias, der dazu führen kann, dass man nicht die ganze Wahrheit hört. Kommerzielle Tragfähigkeit bedeutet jedoch, vom Problem auszugehen und zu prüfen, ob man eine einzigartige Lösung anbieten kann, die sonst niemand anbietet. Wir haben bereits zwei Pivot-Schritte gemacht und stehen weiterhin im engen Austausch mit Endanwendern, um zu prüfen, ob unsere Lösung deren Probleme tatsächlich löst. Wir sehen bereits, dass frühe Entscheidungen in der Technologieentwicklung einen enormen Einfluss auf die spätere Akzeptanz haben können. Deshalb haben wir schon früh – noch vor der weiteren technologischen Entwicklung – unsere Ideen von Experten und Industrievertretern kritisch hinterfragen lassen. Wir haben versucht, offen zu bleiben und ausschließlich den Problemen zuzuhören. Das reale Marktproblem zu verstehen und sich objektiv zu fragen, ob man es lösen kann, ist eine Kunst.