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29.04.2024

Zehn Global Shapers sind vom

InnovationLab sehr angetan

Zehn junge Global Shapers füllten den Besprechungsraum der iL am Freitagnachmittag. Der zweistündige Aufenthalt der Gruppe, die mit selbstständig organisierten Hubs zum Weltwirtschaftsforum gehört, war gespickt mit Vorträgen und Einblicken in Arbeit und Räumlichkeiten des InnovationLab.
Nachdem die Gruppe sich kurz selbst vorstellte, bekamen sie Einblicke in unser Unternehmen, dessen Arbeitsfelder und Aufgabenbereiche und auch in das iL-Spin-off FLEXOO. Geschäftsführer Dr. Michael Kröger stellte dabei die iL-Entstehungsgeschichte vor: Begonnen als Cluster im Forum Organic Electronics Wettbewerb etablierte sich das junge Unternehmen und ist heute in drei Teilbereichen tätig: Life Science Technologies, Energy Transition und Advanced Manufacturing. Auch betonte Michael Kröger die Rolle der iL als Brückenbauer und Inkubator für Unternehmen, Start-ups oder Ideen.

517 Hubs in 154 Ländern
Die Ausgründung FLEXOO wurde besonders hervorgehoben. Durch die Menge an Aufträgen entwickelt sich dieser Bereich vom Inkubator und Problemlöser hin zur Massenproduktion. Um diese zu gewährleisten, stellte die kürzlich erfolgte Ausgründung die logische Konsequenz dar. Interessiert hörten die jungen Besucherinnen und Besucher auch den beiden nachfolgenden Vorträgen zu. Die Gruppe gehört zu dem 2011 gegründeten weltweiten Netzwerk der Global Shapers. Die Community ist für Menschen zwischen 20 und 30 Jahren und besteht aus selbstorganisierten lokalen Zentren. Mittlerweile gibt es laut Webseite 517 Hubs in 154 Ländern, mit insgesamt 11.122 Shapers - zehn von ihnen waren wie gesagt am Innovation Lab in Heidelberg sowie 7.750 Alumni.
Karina Zub, Layouterin und Development Engineer von FLEXOO, berichtete über ihre Arbeit und wie dabei aus theoretischen Konstrukten und Ideen echte Produkte werden. Was alle Produkte dabei gemeinsam haben: Eine Anwendung, die auf Sensoren und gedruckter Elektronik basiert. Fasziniert erzählte Karina von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im Equipment- und Sportbereich. Christoph Kaiser, ebenfalls von FLEXOO, ging nochmals kurz auf die junge Firmengeschichte ein, bevor auch er auf spannende Produkte und deren Entwicklung hinwies. Christoph stellte anschaulich die verschiedenen Schritte von der Idee zur Produktion und der Konstruktion und Entwicklung der eigentlichen Produkte dar.
Wofür steht FLEXOO? Dr. Christoph Kaiser (Mitte) und Dr. Michael Kröger (rechts daneben) erklären das den jungen Besuchern. Ganz links sitzt iL-Plattform Managerin Maren Heusser, rechts im Hintergrund Development Engineer Karina Zub. Bild: InnovationLab

Im Anschluss wurden die Impressionen und der theoretische Input der Gruppe mit einer Führuistoph Kaiser. Bild: InnovationLabng durch Labore und Reinraum vervollständigt. In zwei Gruppen führten Michael Kröger und Christoph Kaiser zusammen mit Maren Heusser die Global Shapers durch die Halle, in der die Sensorproduktion stattfindet und durch die neu renovierten Labore im 4. Obergeschoss, die in wenigen Wochen bezogen werden. Ab dann ist dort innovative biologische und chemische Forschung möglich.
Nach zwei Stunden endete die Stippvisite der Global Shapers, die sich spürbar beeindruckt von ihren Einblicken in das Arbeits- und Produktionsleben am Standort in der Heidelberger Bahnstadt zeigten. Auf ein nächstes Mal ...
Vor allem in den Bereichen Energiewende und Life Science Technologies liegen neue, spannende Themen buchstäblich auf der Hand. Hier gilt es, die Vernetzung engmaschiger voranzutreiben, neben den Universitäten diverse Industriepartner zu begeistern. Vielleicht könne man ja in ein paar Jahren auch auf ein Portfolio aus Start-ups und Ausgründungen zurückblicken, machte Uli Lemmer dem Team Mut, beharrlich die iL-Arbeiten als Kompetenzzentrum, Problemlöser und Beschleuniger mit vielfältiger Expertise weiterzuentwickeln. „Ich sehe uns auch als Scoutingabteilung des KIT und der Uni Heidelberg“, begründete Lemmer sein Engagement.
Lediglich in einem Punkt musste Uli Lemmer einen etwaig vorhandenen Erwartungshorizont dämpfen. Er bleibe Professor am KIT, es sei hier in Heidelberg eine Nebenbeschäftigung. „Es ist klar, dass ich keine sehr prominente operative Rolle haben werde“, zurrte Lemmer die Koordinaten seiner iL-Tätigkeit zurecht.

Führung rund um den Reinraum und Gelbraum: Ein Teil der aus Deutschland und der Schweiz stammenden Shapers zeigen großes Interesse an den Erklärungen von Christoph Kaiser. Bild: InnovationLab
Joachim Kleahn
Kommunikationsleiter
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